Pränataldiagnostisches Zentrum
Dr. Werner Schaffer
Roseggerstraße 15/ 2.Stock
8700 Leoben
Tel. 0650 - 49 49 001
Die Zeit der Schwangerschaft ist ein ganz besonderer Abschnitt im Leben einer Frau und bedarf daher größtmöglicher Zuwendung.
Ziel unserer speziellen Ordination ist es, Ihnen, in Ergänzung zu Ihrem betreuenden Facharzt, die größtmögliche Sicherheit in der vorgeburtlichen Entwicklung Ihres Kindes zu gewährleisten.
Durch unser neues Realtime 4D Ultraschall Gerät GE Voluson 730 Expert ist es uns möglich, dreidimensionale, realistische Ultraschallbilder zu erstellen, wodurch fetale Bewegungen und andere dynamische Vorgänge in mehreren Ebenen simultan dargestellt werden.
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Für die von uns durchgeführten, speziellen Ultraschalluntersuchungen ist neben einem erstklassigen Ultraschallgerät vor allem ausreichend Zeit nötig, wie sie in einer Kassenordination üblicherweise nicht zur Verfügung steht.
Die folgenden Screeninguntersuchungen können Ihnen größtmögliche Sicherheit über die Integrität Ihres Kindes geben und lassen bei etwaigem, auffälligen Befund genügend Zeit für Organisation und Planung im Vorfeld der Geburt.
Ersttrimesterscreening in der 11.-14.SSW („Combined-Test“)
Wir legen besonderen Wert auf eine exakte Ultraschalluntersuchung in der 11.-14.SSW
(= Schwangerschaftswoche), also 11-14 Wochen nach Ausbleiben der letzten Regel.
Zu diesem Zeitpunkt sind bereits alle Organe Ihres Kindes geformt und müssen nur noch reifen.
Es beginnt nun die sogenannte Fetalperiode.
Ihr Kind kann bereits Fruchtwasser trinken und zeigt typische, sprungartige Bewegungen in der Gebärmutter.
Bereits zu diesem Zeitpunkt ist es möglich, die wichtigsten Organsysteme mittels Ultraschall darzustellen.
In dieser Zeit (11.-14.SSW), neigen Feten durch eine besondere Herz-Kreislauf-Situation oder durch Störungen des Lymphabflusses zu einer Schwellung im Nackenbereich. Diese Schwellung bezeichnet man im Ultraschall als Nackentransparenz.
Wir kombinieren die Messung dieser Nackentransparenz mit einer Blutabnahme, um im Serum der werdenden Mutter zwei Plazentaprodukte, das freie ß-HCG und das PAPP-A, zu messen.
Dieses Konzept heißt „Combined-Test“ und stellt die derzeit beste Screeningmethode für genetische Anomalien, in erster Linie für das „Down-Syndrom“, dar.
Auf diese Weise ist es möglich, Ihr persönliches Risiko bezüglich genetischer Anomalien zu berechnen, das in 95% der Fälle für Sie beruhigend ausfallen wird.
Im Rahmen dieser Untersuchung wird ein vollständiges Ersttrimesterscreening durchgeführt!
Dabei untersuchen wir - neben einer exakten Messung Ihres Kindes - bereits in dieser Schwangerschaftswoche: Kopf, Nasenbein, Arme, Beine, Bauchdecke, Magen, Wirbelsäule, Harnblase, Nabelschnurgefäße, Bewegung, Fruchtwasser und Plazenta sowie den Blutfluß im sogenannten „Ductus venosus“.
Wenn Sie diese Untersuchung durchführen lassen möchten, so haben Sie die Möglichkeit, das im Anhang befindliche „Aufklärungsformular-Combined-Test“ durchzulesen, auszudrucken und zur Untersuchung mitzubringen.
Zwillings- und höhere Mehrlingsschwangerschaften (11. und 14.SSW)
Auch bei Zwillings- oder höheren Mehrlingsschwangerschaften bietet die Durchführung eines Ultraschalls zwischen der 11. und 14.SSW große Vorteile:
Neben der Möglichkeit der Nackentransparenzmessung gestattet eine Ultraschalluntersuchung in diesem Zeitraum, bei nahezu allen Schwangerschaften, die Beurteilung der Plazentaverhältnisse,
d.h., es läßt sich überprüfen, ob die Kinder durch einen oder mehrere Mutterkuchen versorgt werden.
Die Feststellung dieser Tatsache ist von entscheidender Bedeutung für das weitere Vorgehen während der Schwangerschaft.
Organscreening (19.-23.SSW)
In der 19.-23.SSW empfehlen wir die Durchführung eines sogenannten Organscreenings.
Bei dieser Untersuchung wird neben einer genauen Messung Ihres Kindes eine exakte Darstellung aller Organe im Ultraschall durchgeführt. Ein unauffälliges Untersuchungsergebnis wird Ihnen größtmögliche Sicherheit für den weiteren Schwangerschaftsverlauf geben.
Für den Fall einer diagnostizierten Fehlbildung eines Organs (~ 5%) bleibt genügend Zeit, um im Vorfeld entsprechende organisatorische Maßnahmen zu treffen. Auf diese Weise ist eine optimale Betreuung Ihres Kindes vor, während und nach der Geburt möglich.
Wenn Sie diese Untersuchung durchführen lassen möchten, so haben Sie die Möglichkeit, das im Anhang befindliche „Aufklärungsformular-Organscreening“ durchzulesen, auszudrucken und zur Untersuchung mitzubringen.
Gestose-Screening (19.-23.SSW)
Für Frauen, die in einer vorangegangenen Schwangerschaft an einer sogenannten „Gestose“ (Volksmund: „Schwangerschaftsvergiftung“) erkrankt waren, erscheint es nach derzeitigem Wissensstand sinnvoll, eine Blutflussuntersuchung (Dopplerultraschall) der Gebärmutterarterien im Rahmen des Organscreenings vornehmen zu lassen, um das diesbezügliche Wiederholungsrisiko für die derzeitige Schwangerschaft abschätzen zu können.
Wir führen diese Untersuchung routinemäßig bei allen Schwangeren durch!
Well-Being-Schall (Fetaler Zustand + Doppler, 24.-42.SSW)
Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft ist es ratsam die Funktion des Mutterkuchens zu überprüfen, um eine etwaige „Minderversorgung“ Ihres Kindes rechtzeitig zu erkennen.
Um Ihnen darüber Auskunft geben zu können, kombinieren wir die Größenmessung mit einer Kontrolle der Fruchtwassermenge und der Überprüfung des Versorgungszustandes Ihres Kindes mittels Doppler-Ultraschall.
Schriftliche Befunderstellung
Unser Computerprogramm ermöglicht die Erstellung eines schriftlichen Befundes gleich im Anschluß an die Untersuchung; das heißt, Sie können diesen nach eingehender Besprechung sofort mit nach Hause nehmen.
Selbstverständlich wird das Ergebnis jeder Untersuchung umgehend Ihrem betreuenden Facharzt übermittelt.
4-D-Ultraschall
Es besteht die Möglichkeit, am besten zwischen der 27. und 32. Schwangerschaftswoche, eine Echtzeit-3D-Ultraschalluntersuchung (4D) durchführen zu lassen. Die Bilder können sofort ausgedruckt, auf Ihren mitgebrachten USB-Stic gespeichert und auf DVD gebrannt werden.
Dr. Werner Schaffer ist als Oberarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im
LKH Leoben tätig und leitet seit 1999 die Ambulanz für Pränataldiagnostik.
Herr Dr. Schaffer beschäftigt sich seit 1997 intensiv mit geburtshilflichem und gynäkologischem Ultraschall und führt im Jahr ca. 3000 Ultraschalluntersuchungen durch.
Durch intensive Fortbildungen im In - und Ausland und Praktika an mehreren
Stufe III – Zentren (LKH Graz, LMU München, King’s Hospital, London, Prof. Dr. K. Nikolaides) war es ihm möglich, sein pränataldiagnostisches Wissen zu vertiefen.
Unsere Ordination ist registriertes Zentrum der Fetal Medicine Foundation (FMF) zur Durchführung der Nackentransparenzmessung und des 2.-Trimesterscreenings (Organscreening).
Dr. Werner Schaffer ist Inhaber der Stufe-II-Qualifikation der ÖGUM, DEGUM und SGUM